Kochi – Indien

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Sep. 252014
 

DSC09895507. Reisetag

 

Sri Lanka kann ich leider nur mit dem Flugzeug verlassen. Nach 1,5 h Flug landen wir in Kochi, an der südlichen Westküste Indiens. Von dort lasse ich mich und das eingepackte Fahrrad mit einem Taxi in die 35 km entfernte Stadt fahren. Das dauert etwas, da der Taxifahrer lieber eine Stunde in der Schlange auf die Fähre wartet als einen kleinen Umweg zu fahren. Die Unterkunft habe ich vorgebucht. Sie liegt in Fort Kochi, dem Touristenviertel mit einem morbiden Charme. Viele alte Kolonialbauten stehen noch, manche sind zerfallen, alles Überreste aus der portugiesischen, holländischen und britischen Zeit. Man könnte meinen, die Jahrhunderte sind hier spurlos vorübergegangen.

Der Stadtteil ist umgeben von Wasserflächen und Kanälen. Sie gehören zu den Backwaters, die sich hinter der Küstenlinien weit verzweigt dahinziehen.

Das Wahrzeichen von Kochi sind die freischwebenden chinesischen Fischernetze. Sie sehen aus wie riesige Spinnen, die überm Wasser schweben. Diese Fischfangtradition wurde vor 600 Jahren eingeführt. Ein großes Netz mit steinernen Gegengewichten wird ins Wasser gelassen und nach einiger Zeit wieder hochgezogen. Die Fische, die gerade vorbeischwimmen werden gefangen. Das sind nicht viele. Vom Fischfang können diese Fischer nicht leben. Ich denke, dieser Fischfang wird stark subventioniert. Das Geld für die Subventionen bringen die Touristen in das Stadtviertel.

Etwas weiter entlang der Uferstraße legen kleine Fischerboote an. Die vollen Netze werden in Ufernähe entleert. Der Fang daraus mit Körben geschöpft und ins Boot gekippt. Das Boot ist randvoll, die restlichen Fische, lebendig und tot, werden aus den Netzen wieder ins Meer gelassen. Wer von den Zuschauern Lust hat, kann sich Taschen und Tüten kostenlos füllen. Mit den Fischen wird sehr achtlos umgegangen obwohl sie für viele Menschen den Lebensunterhalt bilden.

In Kochi bekomme ich Besuch. Andrea wird mich einige Zeit auf meiner Fahrt um den Südzipfel von Indien begleiten. Ich fahre mit dem Fahrrad zum nächsten Ort, sie mit dem Bus. Hoffe, das klappt und wir treffen uns jedes Mal wieder.

Zunächst bummeln wir entlang der Uferpromenade von Fort Kochi. Ein kleiner Sandstrand lädt eher zum Menschenschauen als zum Baden ein. Diverse Essensstände, ein kunstvoll angemalter Baum und der Blick auf die Reihe der chinesischen Fischernetze mit Besatzung machen daraus einen sehenswerten Spaziergang.

Mit einer Fähre fahren wir hinüber in die Stadt Ernakulum. Beim Kartenkauf für die Fähre gibt es getrennte Schalter für Frauen und Männer. Wie überall in Indien, wenn Schlange gestanden werden muss. In der Stadt Ernakulum treffen wir auf das „richtige“ Indien. Gedränge auf der Straße und in den vielen schmalen Gassen. Zwischendurch schlängeln sich die Tuk-Tuks. Eine Lücke beim Überqueren der größeren Straßen ist schwer zu finden. Man muss einfach in den Verkehr hineinschreiten, dann kommt man rüber. Wie es der Zufall will gelangen wir auf einen kleinen Markt. Es ist immer noch interessant für mich darüber zu laufen (und auch Fotos zu machen).

Am nächsten Vormittag schauen wir uns in Fort Kochi um. Ein gut englischsprechender Tuk-Tuk-Fahrer zeigt uns die Sehenswürdigkeiten. In der großen Wäscherei gibt es nur Handwäsche, wenn auch nicht im Schongang. In den einzelnen Kabinen wird die Wäsche kräftig auf Steine geschlagen, das löst wohl den Schmutz. Nach dem Trocknen auf der Wiese wird mit Holzkohle beheizten Eisen oder schweren Elektroeisen die Wäsche geplättet.

Kochi ist Zentrum des Gewürzhandels gewesen und ist es (wohl für die Touristen) immer noch. Auf dem Hof des Ginger-Marktes werden die Ingwer-Wurzeln in der Sonne getrocknet. Vorher werden sie in einer Kalklösung getränkt um Ungeziefer fernzuhalten. Sie sehen dann weiß aus. Der Kalk wird anschließend wieder abgewaschen.
In einer großen Lagerhalle stehen Säckeweise die Zutaten für die ayurvedischen Anwendungen. Stände und Läden bieten diverse Gewürze an der Straße an.
Die christlichen Missionare waren (und sind es wohl noch) in der Keralaregion sehr erfolgreich. Aus zahllosen Kirchen schallt Musik auf die Straße. Es sind meist neue sehr große Gebäude.
Essengehen in Indien bringt Spaß. Die Auswahl ist groß und es schmeckt.

 

Abschied von Sri Lanka.

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Sep. 192014
 
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Blick von meinem Balkon.

 501. Reisetag

 

Vor meinem Fenster rauscht das Meer. Der Wind treibt einen fischigen Geruch vorbei. Am Strand sehe ich Frauen und Männer bei der Arbeit. Fische werden ausgenommen und auf Planen ausgebreitet getrocknet. Der Fischabfall wird zurück ins Meer gegeben. Wundere mich, dass sich die immer hungrigen Hunde und Krähen nicht über den Trockenfisch hermachen. Sind wohl zu salzig.

Das Leben auf der Straße der Individualtouristen im Fischerort Negombo ist wie gehabt. Bin in der gleichen Unterkunft, esse in mir bekannten Restaurants das etwas langweilig gewordene Currygericht, zur Abwechslung auch mal mit Fisch. Werde wiedererkannt und herzlich gegrüßt.

Wolken am Himmel und ab und zu einen Regenschauer begrüße ich. Auf dem Balkon weht dann ein frischer Wind und es ist recht angenehm. In der heißen Sonne kann ich es hingegen kaum aushalten.
Mit der Dämmerung kommen die Mücken. Eh ich es bemerke wird mein Bein die Getränkebar. Merkwürdigerweise juckt es mich besonders nach dem abendlichen Duschen. Berechtigt durch Stiche, aber auch viel Phantomjucken. Selbst unter dem Moskitonetz bin ich nicht sicher. Immer wieder finden diese Plagegeister einen unbekannten Einstieg und stören meine Nachtruhe.

Am Mittwoch fahre ich mit dem Bus nach Colombo um mein Vietnam-Visa abzuholen. Wegen der Abgase, die vorbeifahrende Busse und Lastwagen in Kopfhöhe ausstoßen, raubt mir die Tuk-Tuk-Fahrt vom Busbahnhof zur Botschaft schier den Atem.

Am Freitag mache ich den Abschiedsbesuch auf dem Fischmarkt in Negombo. Große und kleine Fänge werden angeboten, oft nur in Schalen oder Plastikplanen auf dem Boden. Vor den Markthallen, auf dem breiten Sandstrand, erfolgt die Weiterverarbeitung der Fische. Fast alles wird genutzt. Sogar die Gerippe liegen zum Trocknen aus und werden anschließend zerkleinert. Es stinkt in manchen Ecken fürchterlich.

Das kleine Land Sri Lanka, nicht größer als Bayern, aber mit fast doppelt so vielen Einwohnern, habe ich drei Monate durchfahren, dabei 2000 km zurückgelegt. Ich bin erstaunt über die unterschiedlichen Landschaftsformen. Steppenartige Landstriche im Norden, Kokosnussplantagen im südlichen Küstenabschnitt, hohe Berge mit tropischer Regenwald und vielen Teeplantagen im Inneren.
Die Insel ist reich an Kultur mit vielen Orten, die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Der Besuch im kleinen Dorftempel zeigte mir die tiefe Verankerung des Glaubens in der Bevölkerung.
Die Menschen sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Fast immer wurde ich mit einem Lächeln begrüßt. Das anmutige Wiegen des Kopfes als Begrüßungsform und Bejahung ist eine schöne Erinnerung.
Es gibt leider auch die andere Seite. Häufige Straßenkontrollen, gesperrte Bezirke und viel Militär in dem von Tamilien bewohnten Norden. Als Durchreisender erfahre ich nur wenig von den Schwierigkeiten der Tamilen. Ein Blick auf die Internetseite u.a. von amnesty international zu Sri Lanka zeigt das Ausmaß der Repressionen und Menschenrechtsverstöße auf der Insel.
Dass es zum 50 km entfernten Indien keine Schiffsverbindung gibt ist politisch gewollt und trifft die Tamilen, die traditionsmäßig eine enge Beziehung zum Nachbarland haben. Für die kurze Strecke muss ich ein Flugzeug nehmen, dass ist ärgerlich.

Die letzten Tage verbringe ich mit angenehmen Wenig-Tun und Blick auf das vor meinem Fenster rauschende Meer.

Wieder in Negombo.

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Sep. 122014
 

DSC09730494. Reisetag

15.655 km

 

Beim Frühstücken stelle ich mir so manchmal die Frage: Was soll das, immer unterwegs sein. Ist die Vision, das Fernweh vor eineinhalb Jahren, noch immer das Wegweisende für mich?
Mittlerweile ist das Nomadenleben mein Alltag. Oft unterscheiden sich die Tage wenig. Ich setze mich morgens aufs Fahrrad. Es ist heiß. Die Landschaft kenne ich bereits. Sie ist nicht mehr so abwechslungsreich. Seltener werden die Strecken und Höhepunkte, die mich begeistern. Habe ich schon zu viel gesehen. Ist das alles Routine?
Ich bin alleine und kann mich nicht austauschen. Das immer gleiche oberflächliche Gerede unterwegs ist kein Ausgleich dafür.

Trotzdem möchte ich nicht aufhören. Fühle mich auf dem richtigen Weg. Und da ist etwas was ich nicht „fassen“ kann. Ist es der Wunsch ein Platz zu finden, an den ich gehöre? Kann sein, solche Orte sind rar und nur mit viel Glück anzutreffen. Ein klares Ziel meiner Reise gibt es nicht. Noch ist da ein Sog in das Unbekannte, die unbestimmte Ferne und eine Suche nach irgend etwas.

Das Frühstück ist beendet. Der heiße Kaffee verursacht bereits einen Schweißausbruch vergleichbar mit einer stundenlangen Fahrt durch die Sonne. Ich schwinge mich aufs Rad und fahre entlang der Küstenstraße Richtung Colombo. Wundere mich, dass viele Geschäfte geschlossen sind. Später erfahre ich, es ist der Vollmondtag, jedes Mal ein Feiertag im buddhistischen Sri Lanka. Behördlich wird zusätzlich an Wochenenden nicht gearbeitet. Damit haben sich die Christen – mit Ausnahme in den arabischen Staaten – weltweit durchgesetzt.

Der beständig wehende Südwest trifft mich jetzt von der Seite und verlangsamt die Fahrt kaum noch. Dunkle Wolken ziehen auf. Kurze Zeit später eimert es vom Himmel. Ich kann mich gerade noch in ein Lokal zurückziehen.

Im kleinen Ort Induruwa übernachte ich in einer Unterkunft, direkt mit Garten zum Strand. Diese gehört einem sri-lankanischem/deutschen Paar, das in Bonn gelebt hatte. Sie haben vor 35 Jahren den Aufbruch und Neustart gewagt. Ich bleibe eine weitere Nacht bevor ich nach Colombo aufbreche.
Der Verkehr nahe der Hauptstadt nimmt deutlich zu. In einem ungeordneten Gewirr von stinkenden Tuk-Tuks, Autos und Bussen bleibe auch ich nahe vom Zentrums im Stau stecken.

In Colombo sind Botschaftsgänge zu erledigen. Notwendig, aber jedes Mal auch beunruhigend, da ich nichts beeinflussen kann. In der vietnamesischen Botschaft läuft alles wie gewünscht. In fünf Arbeitstagen werde ich mein Visa abholen können. Die Chinesen hingegen machen Schwierigkeiten. Sie fordern neben einem Rückflugticket, eine durchgehende Hotelreservierung, einen beglaubigten Bankauszug usw. an. Das kann ich nicht liefern. Verlasse die Botschaft etwas ratlos. Individualreisende sind in China wohl nicht mehr erwünscht. Falls Marie in Deutschland auch keinen Erfolg mit einem Chinavisa haben sollte (ein Pass von mir liegt noch dort), werde ich von Indien nach Vietnam fliegen. Mit Marie ist eigentlich ein Treffen im November in China geplant, dass ist jetzt fraglich. Marie möchte mich demnächst einige Monate mit dem Fahrrad begleiten. Darauf freue ich mich.

Colombo ist für einen längeren Aufenthalt keine schöne Stadt – heiß, mit viel Verkehr und der erfrischende Küstenwind fehlt im Häusermeer. Ich fahre weiter nach dem Negombo, meinem Einstiegsort in Sri Lanka.

Südliche Höhepunkte.

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Sep. 072014
 

DSC09499489. Reisetag

15.499 km

 

Schon bald nach meiner morgendlichen Abfahrt besuche ich ein seltenes Naturschauspiel: ein so genanntes Blow Hole, von denen es nur sechs auf der Welt geben soll. Das Blow Hole ist eine am Ufer gelegene Felsöffnung, die durch einen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Durch den Wellengang wird Wasser in den Kanal gedrückt. Dieses wird dann nach oben durch die Öffnung hinausgepresst: So entstehen hohe Fontänen.

Nach kurzer Weiterfahrt sehe ich bereits aus der Ferne einen großen Buddhakopf in den Himmel ragen. In einem kleinen Ort steht ein achtstöckiger Tempel aus dem Jahre 1970, ausgestattet mit der höchsten Buddhastatue Sri Lankas (50 m). Den großen Buddha kann ich von hinten durch ein mit religiösen Wandmalereien verziertes Treppenhaus besteigen.

Die umliegenden Gebäude sind mit zahlreichen bunten Figuren ausgestattet. Sie erzählen den Werdegang Buddhas. In einer großen Halle schläft, meditiert und steht er dann, wiederum in beachtlicher Größe. Drastisch sind die Figuren der Hölle. Ein Mann wird zersägt, andere schmoren im Fegefeuer. Die Anlage wirkt ein wenig heruntergekommen.

Es ist ein Tag der „Höhepunkte“. Ich erreiche den südlichsten Zipfel der Insel. Könnte ich weit genug übers Meer schauen würden die Gletscher der Antarktis vor mir liegen. An dieser Stelle, am Dondra Head, steht mit 52 m der höchste Leuchtturm der Insel, erbaut im Jahre 1889.

Ich fahre weiter an der eher felsigen Küste entlang. Das von weitem ruhig wirkende Meer braust im Uferbereich kräftig auf.
Im Ort Matara suche ich mir bereits nach 40 km eine Unterkunft. Am Nachmittag schaue ich mir eine kleine Felseninsel mit Tempel an. Eine Hängebrücke verbindet diese mit dem Land. An den vier Ecken der Tempelanlage steht jeweils ein Buddha hinter einem Vorhang in einem kleinen Raum.
Ich beobachte dort, wie zwei Krähen auf einer kleinen Säulennische ein Nest bauen wollen. Immer wenn sie abfliegen fallen die Stöckchen wieder herunter. Sie lassen sich nicht entmutigen.

Ein Musikgruppe im Stechschritt spielt mir am nächsten Morgen auf der Uferpromenade ein Abschiedsständchen. Ich fahre weiter entlang der Küste in südwestliche Richtung. In den vielen Buchten sollten sich nach Reiseführer die Surfer tummeln. Trotz hoher Wellen sehe ich keinen auf ihnen gleiten.
Viele der typischen Fischerboote mit seitlichem Ausleger liegen am Ufer. Die Fischer bieten ihren Fang zum Verkauf an. Die liegengebliebene fischige Ware wird getrocknet, darunter auch viele kleine Thunfische. Diese hätten „im Erwachsenenalter“ das Vielfache an Gewicht ergeben. Zum Glück werden die Fische mit einfachem Gerät gefangen, so dass die nächste Generation gesichert bleibt.

Ich erreiche die alte Stadt Galle. Sie war aufgrund ihrer geografischen Lage am Südwestzipfel der Insel ein bedeutender Handelsposten. Die Portugiesen ließen sich hier nieder bis sie 1640 von den Holländern 1640 verdrängt wurden. Auf den alten portugiesischen Befestigungsanlagen errichteten sie ein neues großes Fort. Ohne je eine Belagerung erlebt zu haben ging dieses 1796 per Vertrag in britischen Besitz über.
Das alte holländische Fort erhielt 1988 von der UNESCO das Siegel eines Weltkulturerbes. Es liegt auf einer Landzunge im Meer. Umgeben von einer langen hohen Mauer bildet es ein eigenes Stadtviertel, in dem sich die Touristen tummeln. Auch ich habe mich hier für zwei Tage niedergelassen.

Morgens weckt mich der Ruf des Muezzins aus der nahe liegenden Moschee einer umgebauten alten portugiesischen Kirche. Beim Frühstücken werde ich in ein Hochzeitsfoto mit eingebracht. Danach drehe ich meine Runde durch und auf der Mauer um die Stadt. Die Fort-Stadt ist ein beliebter Ausflugsort der Singhalesen, entsprechend viele Menschen sind am Wochenende anzutreffen.
In der Dutch Reformed Church aus dem Jahre 1755 ist der Boden mit alten Grabsteinen gefliest. Direkt daneben bittet die neuere anglikanische Kirche um Spenden. Eine Renovierung ist bitter nötig, denn Sträucher wachsen bereits auf dem Dach. Es gibt ein altes Stadttor und einige Museen in alten Gebäuden. In den engen Straßen versuchen auffallend viele Schmuck- und Edelsteinhändler ihre Waren zu verkaufen. Alles ist auf Tourismus getrimmt. „Normale“ Geschäfte gibt es keine. Das Besondere ist der Gang auf der langen Befestigungsmauer, auf der einen Seite das Meer, auf der anderen die Stadt.